Exportinvest

Resch & Frisch expandiert international

Resch & Frisch expandiert international

Unterstützt vom OeKB-Instrument „Exportinvest“, wird der Großbäcker mit Sitz in Wels in den nächsten drei Jahren 65 Millionen Euro in die Erweiterung seines Einzugsgebiets investieren.

Resch&Frisch arbeitet an drei internationalen Expansionsprojekten zugleich. „So können wir die aktuell sehr positiven Marktchancen einzigartig nutzen“, erklärt Josef Resch, Eigentümer und Geschäftsführer der Resch&Frisch Gruppe. Die Erweiterung sei unvermeidbar: „Wir können die vermehrten Kundenanfragen aus dem In- und Ausland nur durch Investitionen in den Neu- bzw. Ausbau von Standorten bewerkstelligen. Wir investieren auch in die Neuausrichtung des Produktionswerks in Gunskirchen und schaffen neue Arbeitsplätze.“

Seinen Umsatz konnte Resch&Frisch zuletzt um 8,23 Prozent auf 130,2 Millionen Euro steigern. Heuer sollen es 135 Millionen Euro werden. Zudem will man die Zahl der Mitarbeiter von derzeit 1.550 um 150 aufstocken. Befragt nach seinem Erfolgsgeheimnis, sagt Resch: „Wirtschaftlich unsichere Zeiten führen dazu, dass Kunden verstärkt auf qualitativ hochwertige Produkte mit Rohstoffen aus Österreich zurückgreifen.“ Dem komme seine Firmenphilosophie mit Herkunftsgarantie, Regionalität, lückenloser Kontrolle und absoluter Gentechnikfreiheit entgegen. Die Vertriebsschienen Hauszustellung („Back’s Zuhause“), Gastronomie & Hotellerie (Betreuung von rund 17.000 Betrieben) sowie mittlerweile 47 Bäckerei- und Konditoreifilialen florieren. Gebäck, Mehlspeisen und Snacks werden bereits in elf Ländern vertrieben.

 

Verstärkte Marktbearbeitung

Aktuell stehen neben dem Ausbau des Standorts Gunskirchen bei Wels und einem Neubau in Wolkersdorf die eingangs erwähnten Auslandsprojekte im Fokus. So die Gründung eines Tochterunternehmens in Belgien mit Sitz in Eupen samt Vertriebsstandort in Herentals. Von dort aus bearbeitet man schon seit zwei Jahren die Gastronomie und Hotellerie in Antwerpen, Knokke und Brüssel. Auch sind mit Jahresende Aufbau und Start des Versands glutenfreier Backwaren über den Onlineshop in die Benelux-Länder geplant. Und in Kroatien strebt man mit der Gründung eines Tochterunternehmens in Zagreb die Bearbeitung der Gastronomie und Hotellerie in den Gebieten rund um Zagreb, Senj und Split an.

Dabei erwies sich die „Exportinvest“ der OeKB als hilfreich. Sie ist dazu gedacht, bestehende Exporttätigkeiten über Neu- oder Ersatzinvestitionen im Inland abzusichern oder zu erweitern. „Für uns ist das eine Möglichkeit zur Finanzierung unserer Exportaktivitäten zu interessanten Konditionen“, so Resch. „Zusammen mit der unkomplizierten und schnellen Abwicklung über die Raiffeisenlandesbank OÖ war das für uns der Hauptgrund, uns für dieses Finanzierungsinstrument zu entscheiden.“

Exportinvest

Das OeKB-Finanzierungsprodukt ist eine Ergänzung zu bestehenden Förderungsmöglichkeiten der Republik Österreich oder anderer Gebietskörperschaften. Die Investition des Unternehmens muss zumindest zwei Millionen Euro und dessen Exportquote mindestens 20 Prozent betragen. Die Abwicklung erfolgt über die Hausbank.

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