Leasing

So rechnet sich Expansion

So rechnet sich Expansion

Wofür steht eigentlich „Melecs“? Ernst Mayrhofer, geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Firma, klärt auf. Es ist ein Akronym von „Making Electronics Smart“. Unter diesem Motto bedient der österreichische Entwickler und Hersteller von elektronischen Komponenten und Systemen drei Sparten: Melecs produziert Elektronik für Haushaltsgeräte, für Kunden aus der Automotive-Industrie und entwickelt industrielle Anwendungen etwa in der Heizungstechnik.
 


 

Leasing für Expansion

„Melecs ging 2009 aus einem Management-Buy-out aus der Siemens AG hervor“, erklärt Mayrhofer. Der Umsatz stieg von damals 92 Millionen Euro auf 193 Millionen im Jahr 2016. Heuer sollen es schon 220 Millionen Euro sein. Ein starkes Wachstum, das finanziert werden will. Mayrhofer: „Für jeden Umsatzsprung von zehn Millionen Euro muss man mit 2,5 bis drei Millionen Euro an gebundenem Kapital rechnen.“

Die Mittel für den Ausbau der Produktionskapazitäten sind da noch gar nicht miteingerechnet. Der Maschinenpark ist aber der Knackpunkt, die technologische Entwicklung verlangt hohe Investitionen, die sich nicht immer aus eigener Kraft stemmen lassen. Hier kommt die Raiffeisen-IMPULS-Leasing Gesellschaft m.b.H. ins Spiel. Vor gut einem Jahr hat Melecs daher mit der Tochter der Raiffeisenlandesbank OÖ einen Finanzierungsrahmen definiert, „zumal die Zinssituation günstig ist“, so Mayrhofer. Bis ins Frühjahr 2017 wurden rund vier Millionen ausgeschöpft, heuer werden in Summe etwa zehn Millionen Euro investiert, plant Mayrhofer. Denn die Zeichen stehen auf Expansion: Nach dem 2015 von der Lenzing AG übernommenen Mechatronik-Standort in Oberösterreich und der Erweiterung der Produktionsfläche im ungarischen Györ hat Melecs 2016 in einen eigenen Standort in China investiert. „Nicht, um dort produzieren zu lassen und nach Europa zu reimportieren“, merkt Mayrhofer an. „Wir sind unseren Kunden gefolgt, die für den lokalen Markt produzieren. Der nächste logische geografische Schritt ist der Nafta-Raum.“

Für Mayrhofer hat Leasing mehrere Vorteile. Da die Maschinen während der Vertragsdauer im Eigentum der Leasinggesellschaft verbleiben, scheinen Anlagegut und die korrespondierende Verbindlichkeit nicht in der Bilanz auf. Die Folge sind günstige Unternehmenskennzahlen. Häufig übersteigt auch der Aufwand aus den Leasingraten die Summe aus Abschreibungen und Zinsaufwendungen, was sich positiv auf die steuerliche Bemessungsgrundlage auswirkt – die Laufzeiten der Leasingverträge im Fall der Melecs GmbH orientieren sich an der Nutzungsdauer der Maschinen, also etwa vier bis fünf Jahre. Und schließlich schont Leasing die Liquidität. Eine smarte Lösung also. Und zu smarten Lösungen hat sich Melecs ja schon durch den Firmennamen bekannt.

Raiffeisen-Impuls-Leasing

Die nach wie vor niedrige Zinssituation hat Leasing zu einem neuen Höhenflug verholfen. Im Vorjahr wuchs der Inlandsmarkt gleich um mehr als acht Prozent. Einer der Profiteure vom Leasingboom ist die Raiffeisen-IMPULS-Leasing. Die 100-prozentige Tochter der Raiffeisenlandesbank OÖ hat sich mit verschiedenen Finanzierungs- und Leasingangeboten, die allesamt auf Kundenbedürfnisse hin maßgeschneidert werden, zu einem der Marktführer in Oberösterreich entwickelt.

www.ril.at

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