HAI GRUPPE

Mit leichter Hand

HAI GRUPPE: MIT LEICHTER HAND

Das Familienunternehmen Hammerer Aluminium profitiert derzeit vom Trend zur leichten Bauweise bei Fahrzeugen. Aber auch in anderen Branchen ist das Fachwissen der Alu-Profis gefragt.

Das Umfeld für unsere Branche ist derzeit äußerst positiv“, sagt Rob van Gils, CEO der HAI Gruppe. HAI steht für Hammerer Aluminium Industries Gmbh mit dem Hauptsitz in Ranshofen, entstanden im Jahr 2007 aus den Bereichen Extrusion und Casting der AMAG. Heute ist das Familienunternehmen auf Expansionskurs: An sechs Standorten in Österreich, Deutschland und Rumänien wird produziert und entwickelt; der Umsatz liegt bei knapp einer halben Milliarde Euro. „Rückenwind gibt uns derzeit unter anderem der Wandel zur Leichtbauweise im Transportwesen“, erzählt van Gils. Das Unternehmen profitiere davon, dass in einer schwierigen Zeit in Technologien und eine generelle Neuaufstellung investiert wurde. „Wir haben früh das Potenzial des Leichtbaus erkannt.“ Die derzeitige Wachstumsphase sei das Ergebnis dieser Ausrichtung.

Die Hammerer Gruppe ruht auf drei Säulen: Bau ist jene Sparte, die seit Gründung des Unternehmens betrieben wird und ursprünglich für das rasche Wachstum sorgte. Später kamen Industrieprodukte und die Transportbranche dazu. „Diese drei Säulen sollten sich in Balance halten, um Schwankungen auszugleichen“, berichtet van Gils. Deshalb kümmern sich nicht regionale Einheiten um die Kunden, sondern auf die jeweilige Sparte spezialisierte Teams. Die Idee dahinter: nahe am Kunden dran sein, seine Bedürfnisse kennen und konkrete Problemlösungen anbieten.

DAS UNTERNEHMEN

Wertschöpfung & Umweltbewusstsein

In der Hammerer Gruppe (HAI) wird die komplette Wertschöpfungskette rund um Aluminium abgedeckt – Schrottaufbereitung und Sortierung, Schmelzen und Veredeln, Gießen, Pressen, Umformung, Bearbeitung. Der Umsatz liegt bei rund 485 Millionen Euro, in der Gruppe werden rund 1.140 Personen beschäftigt. Automotive ist jene Sparte, in der HAI stark wächst: Das Spektrum der Produkte reicht von Zierleisten bis zu Struktur- und Fahrwerkteilen; HAI ist für alle großen Automarken in Europa tätig. Umweltverträglichkeit wird immer wichtiger und treibt den Trend zu Leichtbauweise bei Fahrzeugen. HAI setzt auf Recycling – aus Schrott hergestelltes Aluminium braucht im Vergleich zu anderen Produktionsmethoden nur fünf Prozent des Energieeinsatzes. Auch bei Ausschreibungen wird verstärkt auf den Umweltaspekt geachtet. Derzeit wird in Ranshofen eine Fotovoltaikanlage installiert.

E-Mobilität braucht Aluminium

Derzeit wächst der Bereich Transport am stärksten, das liegt unter anderem an der Elektromobilität. Der Aluminiumanteil am Pkw wächst, vor allem bei den Elektroautos muss auf das Gesamtgewicht der Fahrzeuge geachtet werden. Aluminium bietet aber nicht nur beim Gewicht Vorteile, sondern schafft zudem neue Möglichkeiten bei der Bauweise. Und genau in diesem Bereich hat sich Hammerer gut positioniert – so ist das Unternehmen schon früh bei der Entwicklung neuer Modelle eingebunden.

Kompetenter Partner

Enge Zusammenarbeit ist aber auch dann ein Motto, wenn es um Finanzen geht – und da hat Hammerer Aluminium mit der Raiffeisenlandesbank OÖ einen kompetenten Partner gefunden, wie Rob van Gils erzählt. „Wir arbeiten generell gerne mit regionalen Partnern zusammen. Die Raiffeisenlandesbank OÖ versteht sicherlich unser Geschäft und wird uns langfristig auf unserem Weg begleiten.“ Positiv ist ihm aufgefallen, dass die Angebote dank bester Vorbereitung stets treffsicher und wettbewerbsfähig waren; die Bank ist über eine Beteiligungsfinanzierung an Bord und stellt zudem einen Betriebsmittelkredit – sowohl bei den Konditionen als auch bei den Kreditbedingungen sei die Herangehensweise „pragmatisch und kooperativ“ gewesen. Aber das ist nicht der einzige Anknüpfungspunkt zwischen den Unternehmen – auch bei der Versicherung hat man sich für eine Tochterfirma der Raiffeisenlandesbank OÖ entschieden: Die RVM Versicherungsmakler überzeugten mit ihrem Sicherheitsmanagement auf Basis einer vollständigen Erfassung und Analyse der Risken schon viele Unternehmen und wurden so zum größten Industrieversicherungsmakler Oberösterreichs. Deren Tochterfirma Select betreut Hammerer Aluminium Industries mit maßgeschneiderten Lösungen seit vielen Jahren in sämtlichen Versicherungsangelegenheiten. Als Hauptgrund wird die „exzellente Beratungskompetenz“ genannt. Select hatte beispielsweise das Unternehmen bei einem Brandsachschaden ausgezeichnet vertreten und sich um die optimale Schadensregulierung gekümmert.

Die Raiffeisenlandesbank OÖ versteht einfach unser Geschäft

Rob van Gils, CEO der HAI Gruppe

Industrie-4.0-Vorreiter

Zurück zum Unternehmen selbst: Bestimmende Themen für die Industrie sind derzeit Automatisierung und Digitalisierung. Van Gils: „Wir sind bei Industrie 4.0 einer der Vorreiter der Branche.“ Schon früh wurde auf automatisierte Abläufe und einen optimierten „Flow“ bei der Produktion geachtet. Fortbildung ist aber nicht nur deswegen wichtig, sondern auch wegen der Positionierung als attraktiver Arbeitgeber in einem Bereich, in dem gute Fachkräfte begehrt sind.

RVM Versicherungsmakler: Maßgeschneiderte, individuelle Versicherungslösungen für Unternehmen

Die RVM Versicherungsmakler GmbH ist ein Tochterunternehmen der Raiffeisenlandesbank OÖ. Sie bietet Unternehmen maßgeschneiderte, individuelle Versicherungslösungen an.

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